Datum: 30.April 2025
Nach der gestern doch recht anstrengenden Etappe und den ersten 100km war heute ein Pausentag angesagt. Ok, der war schon länger geplant, da ich mir Gijon anschauen wollte.
Gegen 9 Uhr nahm ich entspannt in meinem Hotel ein Frühstück ein, um so gestärkt in den Tag zu starten. Von meinem Hotel lief ich zur Promenade, von dort weiter und kam am Eisenbahnmuseum vorbei. Ich wollte aber zuerst zum Aquarium, ein schönes Fischmuseum, mit ca. 60 Becken. Leider mußte ich feststellen, als ich dort war, dass es noch geschlossen hatte und erst in ca. 1 Stunde öffnete. Es war war ein herrlicher Tag, mit strahlend blauem Himmel, aber hier ne Stunde warten wollte ich auch nicht. Also wieder zurück, zum Eisenbahnmuseum. Dort angekommen war ich sehr überrascht, dass man freien Eintritt hatte. Weiß jetzt nicht, ob das allgemein so ist oder weil ich meinen Pilgerpaß vorzeigte. Und nen Stempel gab es auch noch.
Das Eisenbahnmuseum war für mich Pflicht, da mein Vater ja Lokführer war. Und ich war wirklich sehr angetan, von den vielen Lokomotiven und Waggons, die es zu sehen gab. Zum Teil standen sie in Hallen, aber auch im freien Gelände.
In manche konnte man sogar reingehen. Zusätzlich gab es noch Bildschirme mit verschiedenen Filmen, über das Museum und über die Lokomotiven. Auch sehr interessant. In einem zweistöckigen Gebäude gab es verschiedene Sachen, von Feuerwehrgeräten, über Fahrkartenautomaten, bis hin zu Lokomotivschildern. Und da entdeckte ich doch tatsächlich ein Schild der " Maschinenfabrik Esslingen".
Hier hatte schon mein Großvater und dann auch noch mein Vater gearbeitet. Also dieses Museum lohnt sich auf alle Fälle für Eisenbahn begeisterte Menschen. Für mich war es ein perfekter Start in diesen Tag.

Danach ging es dann wieder zurück zum Aquarium, dass in der Zwischenzeit geöffnet hatte. Mmh, 20€ Eintritt, schon heftig, aber wenn man schon mal da ist...
Auch hier war es schön, die Becken mit den verschiedenen Fischen an zu sehen. Es gab auch Seesterne zum betrachten.
Insgesamt muß man sagen, es war ein netter Ausflug, aber ehrlich gesagt hat mir das Aquarium in San Sebastian 2024 besser gefallen. Und zudem hier dieser doch heftige Eintrittspreis. Nach ca. 1 Stunde war ich durch. Was soll´s? Vermutlich bin ich nur einmal in Gijon und dafür war es dann in Ordnung.

Vom Ausgang waren es nur ein paar Meter zum wunderschönen Strand. Vorbei kam man auch an ein paar Wohnhäusern, die Kreuzfahrschiffen nach empfunden waren. Auch sehr nett an zu sehen.

Ein paar Minuten verweilte ich am Strand, beobachtete das Treiben, ging dann aber doch weiter zum ca. 1/2 Std. entfernten Denkmal Elogio del Horizonte, einer Betonskulptur an den Klippen von Gijon.

Dabei kam ich nochmal am Hafen vorbei. Inder Zwischenzeit war es gut warm, sagen wir, heiß, geworden. Bei strahlend blauem Himmel erreichte ich das Denkmal. Leider wurde es gerade umgebaut und so konnte ich nicht hinein gehen. Innen soll man die Brandung extrem laut hören. Aber auch so, oben direkt an den Klippen, war es traumhaft schön.
Eine gute halbe Stunde verbrachte ich dann hier, relaxte, aber der Durst trieb mich dann weiter. Keine 10 Minuten vom Denkmal entfernt nahm ich dann in einer, vermutlich, Studentenbar, auf einer Plazza Platz. Hier lies ich mir die ein oder andere Clara con Lemon schmecken, jedoch merkte ich bald, dass mir das Bier doch zu Kopfe stieg, da ich noch nicht viel gegessen hatte. So machte ich mich auf den Rückweg ins Hotel, wo ich etwas vesperte und dann eine ausgedehnte Siesta hielt.

Fazit: Gijon ist eine schöne Stadt und es war richtig hier einen Tag Pause zu machen. Wieder durfte ich viel sehen und erleben. Und die Pause war bestimmt auch für meinen Körper gut.















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