Datum: Mittwoch, 07.Mai 2025
Strecke: von Navia nach Tapia de Casariego
Distanz: 23,2km, Gesamtstrecke 2025: 259,2km
Gesamtstrecke 2024 und 2025: 685,6km, gelaufen 678,6km
Gehzeit: 8:15Uhr bis 14:00Uhr ca. 5,75Std.
Wetter: gleich sonnig, ganzer Tag blauer Himmel, zum Schluß etwas kühl
Allgemein: viel an der Strasse, schöner Wegverlauf, zum Schluß TRAUMHAFT schön!!!
Vermutlich der schönste Tag....
Um 7:00Uhr ist die Nacht vorbei. Gemütlich starte ich in den Tag, mit einem kleinen Frühstück im Zimmer. Der Rucksack wird gepackt und gegen 8:15Uhr verlasse ich mein tolles Hotel, bei strahlendem Sonnenschein.
Es geht noch einmal zum Hafen, dort über eine Brücke und schon hat man Navia verlassen. Gleich geht es steil Berg auf, so für einen knappen Kilometer. Dann kann man sich kurz erholen, bevor es nochmal steil hoch geht. Aber dann hat man auch das Meiste an Steigungen heute schon hinter sich gebracht. weiter geht es immer im leichten Auf und Ab, vorbei an einem Pilgerbrunnen, geht es weiter. Man erreicht auf asphaltierten Strassen den kleinen Ort Torce, überquert die Autobahn und dann nach einem weiteren Kilometer, erreicht man Cartavio. Leider finde ich keine geöffnete Bar, um zu frühstücken. So laufe ich
weiter, kurz vor Arboces erblicke ich ein Bar Schild. Als ich dort ankomme, muß ich leider feststellen, dass die Bar verwaist ist. Da gab es schon lange nix mehr. Ärgerlich. Nach gut 8km setze ich mich auf die Stufen des verlassenen Hotels Lombo und mache eine kleineRast. Bald breche ich auf, da es recht windig hier ist. Nach weiteren 2km erreiche ich dann La Caridad und finde nach mehr als 10,5km endlich eine geöffnete Bar. Ein Cafe con Leche bringt mir meine Lebensenergie zurück und ich genieße hier mein mit gebrachtes Vesper.
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| Kirche in La Caridad |
Nach 20 Minuten breche ich auf und kurz danach komme ich, in La Caridad, zur Kirche San Miguel, die sogar geöffnet ist. So besichtige ich die Kirche, hole mir einen Stempel und verlasse bald den Ort. Bei herrlichem Wetter geht es weiter, nach San Pelayo und dann nach El Viso. Dort brauche ich wieder eine Pause. Ein schöner Spielplatz lädt zum verweilen ein, aber da zieht es wie Hechtsuppe. So gehe ich ein paar Metter weiter und setzte mich, zwar in eine schmutzige, aber Wind geschützte Bushaltestelle. Also mit Bars oder Cafe ist dieser Abschnitt nicht gesegnet. Bald mache ich mich wieder auf den Weg.
Jetzt endlich mal wieder auf Feldwegen geht es kurz Berg ab und gleich wieder Bergauf. Nach gut 1,5km muß man sich wieder mal entscheiden. Hier gabelt sich der Jakobsweg, einmal in den traditionellen Weg ins Landesinnere bis kurz vor Ribadeo. Oder die Küstenvariante, über Tapia de Casariego. Da mich die Abschnitte am Meer immer begeistern, war die Wahl für mich sehr einfach. Ich entschied mich für die Küstenvariante. und DAS WAR EINE sehr gute Entscheidung!

Nach einem Kilometer kommt man zur Kirche Santa Maria, leider verschlossen. Aber eine kurze Pause gönne ich mir auch wieder. Von hier sieht man auf den Originalweg, der an der Strasse entlang führt. Nein danke, Strasse hatte ich schon genug. Da war es hier gemütlicher.
Ich waf meinen Rucksack zu Boden und ging ein Stück abwärts zum Strand und Richtung Kastell. Es war einfach herrlich hier. Zurück setzte ich mich auf die Bank und genoß das Hier und Jetzt. Also, dieser Platz war so schön, da gönnte ich mir doch eine Clara con Lemon aus dem Rucksack. Ach, es war einfach schön hier!


Irgendwann konnte ich mich dann doch loseisen und machte mich wieder auf den Weg. In Tapia macht ich gleich noch eine Ortsbesichtigung, da ich mein Hotel nicht fand. So kam ich am Hafen vorbei und dann am Markplatz mit der Kirche San Esteban, die ich so gleich besichtigte.

Dann kam ich, so gegen 14Uhr, an meinem Hotel La Ruta an und konnte sogar gleich einchecken und auf mein Zimmer. Ok, das Zimmer war jetzt nichts besonderes, aber es war ok. So duschte ich mich, erholte mich etwas und dann ging es zum Sight Seeing!

Keine 200m vom Hotel war der Strand. Bei strahlendem Sonnenschein erriechte ich den Strand keine 5 Minuten später. Echt toll! Zuerst lief ich zur Paya de Murallon, von dort zur Paya Aquileiro. Eine schöner, als die Andere. Unterwegs machte ich Bekanntschaft mit einer sehr netten Spanierin, da ihr Hund sehr großes Interesse an mir zeigte. Wir hatten ein nettes Gespräch und wir genoßen den Augenblick!😜

Nachdem wir uns verabschiedet hatten, drehte ich um und lief Richtung Hafen, immer oberhalb der Buchten. Ein Strand reihte sich an den nächsten. Ein Surferdenkmal errinnert an Peter und Robert Gulley, die Tapia zu einem Surfer Hotspot machten. Jährlich finden hier Surfmeisterschaften statt. Hier traf ich auch Jennifer wieder, die ich heute schon unterwegs gesehen hatte. Sie war genau wie ich fasziniert von dem Ausblick, den man hier hatte.
Mehr als 1 Stunde verbrachte ich hier an den Buchten, der Uferpromenade und erreichte dann den kleinen Hafen von Tapia. Hier gönnte ich mir das ein oder andere Bierchen und sah dem Treiben am Hafen zu. Ach, was war heute für ein schöner Tag!


Zu Essen gab es natürlich noch nichts, es war, wie fast immer, zu früh. So ging ich mal einkaufen. Proviant mußte auf gefrischt werden. Und viel zu trinken. Bei den Temperaturen braucht der Körper einiges an Flüssigkeit am Tag. Der Einkauf wurde ins Hotelzimmer gebracht. Dann ging ich ins Restaurant bei mir im Hotel, schrieb Tagebuch, gönnte mir
natürlich noch ein Bierchen und bekam sogar bald etwas zu essen. So ging ein wirklich toller Tag langsam zu Ende. Auf dem Zimmer schaute ich noch etwas fern, bevor ich mich schlafen legte. Leider hatte ich wieder einmal ein Zimmer neben dem Aufzug bekommen. So war es doch wieder etwas laut, aber irgendwann schlief ich doch ein.Fazit: Trotz vieler Strassenabschnitte,bis jetzt auf alle Fälle der SCHÖNSTE TAG!
Tipp: der Küstenweg über Tapia lohnt sich auf alle Fälle. Der Strand am Ortseingang ist schon toll, aber die ganzen Buchten direkt in Tapia, ein Traum! wirklich ein HIGHLIGHT!!

















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